Pinienprozessionsspinner
Thaumetopoea pityocampa
- Gruppe
- Gifthaarraupe
- Gefahr
- Sehr hohe Gefahr
- Schutzstatus
- Nicht geschützt
- Merkmale
-
- Raupe ähnlich dem Eichenprozessionsspinner
- Befällt Kiefern und Pinien statt Eichen
- Vor allem im Genferseegebiet, Wallis und Tessin verbreitet
- Falter ab Mai unterwegs
- Mikroskopische Brennhaare mit hohem Gesundheitsrisiko
Der Pinienprozessionsspinner (Thaumetopoea pityocampa) ist der südliche Verwandte des Eichenprozessionsspinners und befällt statt Eichen gezielt Kiefern und Pinien. In der Schweiz tritt er vor allem in klimatisch milderen Regionen auf.
Erkennungsmerkmale
- Raupe: der Raupe des Eichenprozessionsspinners sehr ähnlich, mit reizenden Brennhaaren
- Wirtsbäume: befällt Kiefern und Pinien, nicht Eichen
- Verbreitung: vor allem im Genferseegebiet, im Wallis und im Tessin
- Falter: ab Mai fliegend, danach Eiablage an Nadelbäumen
Gefahr
Sehr hoch: Wie beim Eichenprozessionsspinner lösen die mikroskopischen Brennhaare bei Kontakt oder Verwehung Hautreizungen sowie Augen- und Atemwegsbeschwerden aus. Betroffene Kiefernwälder und Gärten sollten gemieden werden.
Schutzstatus in der Schweiz
Der Pinienprozessionsspinner ist in der Schweiz nicht gesetzlich geschützt.
Was tun bei einem Befall?
Aufgrund der hochgefährlichen Brennhaare sollten Nester an Kiefern und Pinien nicht selbst berührt oder entfernt werden. Wir übernehmen die fachgerechte und sichere Beseitigung vor Ort.